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		<title>Niedergeschriebene Gedanken, die Erste: DER MENSCH</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 21:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>philipprichter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen funktionellen Bestimmungsdrang folgend, besinnt sich der Mensch stets seiner Schritte mit der Einsicht des kollektiven Bewusstseins im Unterbewussten. Ist es denn nicht möglich, dass ein einzelner sich dem System der Geißelung des Irdisch &#8211; Einsehbaren widersetzt, die Grenzgänge des Gewissens untergräbt und die Tatsache des paradoxen Endlichen in Frage stellt? Diese Anomalie in Form [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philipprichter.wordpress.com&amp;blog=7099379&amp;post=135&amp;subd=philipprichter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen funktionellen Bestimmungsdrang folgend, besinnt sich der Mensch stets seiner Schritte mit der Einsicht des kollektiven Bewusstseins im Unterbewussten.<br />
Ist es denn nicht möglich, dass ein einzelner sich dem System der Geißelung des Irdisch &#8211; Einsehbaren widersetzt, die Grenzgänge des Gewissens untergräbt und die Tatsache des paradoxen Endlichen in Frage stellt?<br />
Diese Anomalie in Form geglaubter Freiheit mag dann gebunden sein an jene, die bekennen, ihr Dasein einzig dem Kollektiv zu widmen, im Irrglauben, das beste für sich daraus zu schöpfen.<br />
Ein Widerspruch in sich, da Freiheit wohl mit dem Opfer des Vorsatzes einer heilen Ordnungs- Hierarchie definiert wird. Es erscheint der Wille schwach und jeder fällt dem „Gemeinnützigen“ zum Opfer.</p>
<p>Doch der Mensch liebt die Gefahr<br />
liebt sie, denn er zeugte sie,<br />
und nur er kann sie umgehen, bekämpfen, entfernen</p>
<p>Er / Sie liebt es zu Leiden,<br />
und gleichzeitig leidend zu Lieben<br />
&#8230;<br />
womit die Gesellschaft nie fertig wird!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/philipprichter.wordpress.com/135/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/philipprichter.wordpress.com/135/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/philipprichter.wordpress.com/135/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/philipprichter.wordpress.com/135/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/philipprichter.wordpress.com/135/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/philipprichter.wordpress.com/135/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/philipprichter.wordpress.com/135/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/philipprichter.wordpress.com/135/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/philipprichter.wordpress.com/135/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/philipprichter.wordpress.com/135/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/philipprichter.wordpress.com/135/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/philipprichter.wordpress.com/135/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/philipprichter.wordpress.com/135/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/philipprichter.wordpress.com/135/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philipprichter.wordpress.com&amp;blog=7099379&amp;post=135&amp;subd=philipprichter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Der Staat bürgt für die Kredite!&#8220;</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 00:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>philipprichter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[G8 Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[WKÖ]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gab schon große Verluste, international sank das Angebot um 25 Prozent in den ersten Quartalen im Vergleich zum Vorjahr, auch beim Import mussten für denselben Zeitraum über 20 Prozent Verlust eingebüßt werden.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philipprichter.wordpress.com&amp;blog=7099379&amp;post=91&amp;subd=philipprichter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_23361.jpg?w=1024&#038;h=588" alt="Heinz Kogler" title="Heinz Kogler" width="1024" height="588" class="aligncenter size-large wp-image-105" /></p>
<p>Im Gespräch mit Mag. Heinz Kogler, Leiter des „Enterprise Europe Networks“ Referats in der Wirtschaftskammer Österreich über die Wirtschaftskrise, ihre Auswirkungen auf die WKÖ, Gewinn Verlust Risiko und einer gewissen Unwissenheit eines großen Teils der Gesellschaft um die Wirtschaft an sich.</p>
<p><strong>P.R.: </strong>Her Mag. Kogler, sie arbeiten als Abteilungsleiter des „Enterprise Europe Networks“ Referats der WKÖ! Können sie uns ihre Arbeit schildern.</p>
<p><strong>Mag. Kogler:</strong> Wir beschäftigen uns hier überwiegend mit der Beratung internationaler Unternehmen, wir helfen ihren Geschäften beim Aufbau durch etwaige Kreditaufnahmen. Natürlichen helfen wir ihnen auch bei der Suche nach potentiellen Geschäftspartnern für den Warenexport und Import.<br />
Das alles kann jedoch nur unter Einhaltung fixer Vorschriften geschehen.</p>
<p><strong>P.R.</strong> Was sehen solche Vorschriften vor?</p>
<p><strong>Mag. Kogler </strong>: Allem voran sollte ein Produktsicherheitsstandard gewährleistet sein, genauso wie die sichere Beschäftigung von Arbeitnehmern. Auch finanzierungen in dieser Hinsicht werden genau untersucht, um dem Unternehmen unter die Arme zu greifen.</p>
<p><img src="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_23291.jpg?w=1024&#038;h=585" alt="Im Büro von Mag. Heinz Kogler" title="Im Büro von Mag. Heinz Kogler" width="1024" height="585" class="aligncenter size-large wp-image-99" /></p>
<p><strong>P.R.</strong>: Es werden derzeit Wege gesucht, die Wirtschaftskrise zu tilgen, deshalb auch Beispielsweise der letzte G8 Gipfel. Können sie uns sagen, inwiefern sich die Krise auf die WKÖ ausgewirkt hat?</p>
<p><strong>Mag. Kogler</strong>: Es gab schon große Verluste, international sank das Angebot um 25 Prozent in den ersten Quartalen im Vergleich zum Vorjahr, auch beim Import mussten für denselben Zeitraum über 20 Prozent Verlust eingebüßt werden. Sprich, jede vierte Ware wird nicht mehr exportiert noch importiert. Sehr einschüchternd, diese Prozentangaben.</p>
<p><strong>P.R.</strong>: Treffen diese Zahlen auf alle Handelsgüter, also auch Nahrungsmittel und Medien zu?</p>
<p><strong>Mag. Kogler</strong>: Nein, in erster Linie betreffen diese Zahlen Hauptsächlich die Industriegüter, zum großen Teil Rohstoffe wie Erdöl. Bei typischen Konsumgütern ist dies noch kaum spürbar, und wenn eine merkbare Preiserhöhung stattfindet, ist dies eher dem Umstand der Währung zu verdanken.</p>
<p><img src="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_2332.jpg?w=300&#038;h=171" alt="" title="" width="300" height="171" class="aligncenter size-medium wp-image-101" />&lt;</p>
<p><strong>P.R.</strong>: Sie sprachen von einschüchternden Prozentsätzen. Hat die WKÖ schon einen Plan ausgefertigt, um den sinkenden Zahlen entgegen zu wirken?</p>
<p><strong>Mag. Kogler</strong>: Ja, wir haben jetzt zum Beispiel eine Internationalisierungsförderung, und der Staat stellt bestimmte Förderungen zur Verfügung. Es ist wie in der Automobilindustrie, die mit der Verschrottungsprämie ihre Förderung kund tat. Es ist so, dass es halt in dieser Phase vom Staat mehr Zuschüsse gibt, damit auch weiterhin konsumiert wird. Damit halt in diesen Bereichen eine gewisse Stabilität erreicht werden kann.</p>
<p><strong>P.R.</strong> : Woher kommen diese finanziellen Förderungsmöglichkeiten?</p>
<p><strong>Mag. Kogler</strong>: Der überwiegende Teil dieser Förderungen besteht aus Steuermitteln, welches einen Großteil des Staatsbudgets ausmacht, den Rest machen viele kleinere Teile wie Haftungen in Form von Krediten, für die der Staat bürgt.</p>
<p><strong>P.R.</strong>: Der Staat musste schon öfter die Bürgschaft übernehmen…</p>
<p><strong>Mag. Kogler</strong>: … mit Milliarden von Euro!</p>
<p><img src="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_2335.jpg?w=200&#038;h=300" alt="" title="" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-102" /><br />
<strong>P.R.</strong>: Gibt es Firmen die trotz Haftungen und Förderungen Bankrott gingen?</p>
<p><strong>Mag. Kogler</strong>: Es gibt einige kleinere Unternehmen, die Bankrott gingen, vor allem in der Automobilindustrie! Natürlich war das leider nicht vermeidbar, wobei wir in Österreich generell was Unternehmen betrifft nicht so stark von der Krise getroffen wurden.</p>
<p><strong>P.R.</strong>: Es scheint derzeit unter den Menschen ein großes Rätselraten um die Wirtschaftskrise zu geben&#8230;</p>
<p><strong>Mag. Kogler</strong>: Verständlich, Ursache und Wirkung verwirren in diesem Zusammenhang ungemein stark,<br />
 eigentlich auch schon der Begriff Wirtschaft und dessen Bedeutung, welcher oft mit Problemen verbunden wird. </p>
<p><strong>P.R</strong>: Nun, eigentlich könnte man das auch auf den Begriff Wirtschaft und dessen Bedeutung übertragen. Weshalb geht diese Ratlosigkeit mit diesem Thema ihrer Meinung nach so um sich?</p>
<p><strong>Mag. Kogler</strong>: Im Grunde eine Thema, welches schon seit vielen Jahren im Bildungssystem nach einer Lösung sucht. Denn genau dort fangen die Probleme an, in der Schulausbildung. Mehr Förderstunden würden eventuell einen guten Einstieg ermöglichen, auch für jene, die nicht im Wirtschaftszweig ein Studium belegen. Den Menschen fehlt das Wissen um die jetzige Wirtschaft, was eindeutig an der Wirtschaftskunde liegt. Es ist auch schwer, der Gesellschaft in diesem Themengebiet etwas geschmackvoll zu übermitteln, und wie immer gilt, je weniger man weiß, desto weniger kann man Schlüsse ziehen.</p>
<p><img src="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_2338.jpg?w=300&#038;h=175" alt="" title="" width="300" height="175" class="aligncenter size-medium wp-image-114" /></p>
<p><strong>P.R.</strong>: Demnach dringen nur die großen Nachrichten zu allen durch, wie das Rettungspaket, welches Obama einsetzte, um die Krise zu tilgen. Im Gegensatz dazu gingen die EU – Maßnahmen ziemlich unter!</p>
<p><strong>Mag. Kogler</strong>: Ein Grund, weshalb Unternehmen derzeit so enttäuscht von der EU sind. Es irrt der Glaube umher, die EU mache zu wenig. Zum Teil stimmt es auch, da die EU nur gewisse Aufgaben laut EU-Vertrag hat, es wäre sonst zu kompliziert alles über Brüssel zu erledigen. Von der EU kommt vor halt ein kleiner Teil der Finanzhilfe für Unternehmen. Was das eigentliche Problem ist, betrifft die Mitgliedsstaaten an sich. Wenn Maßnahmen wie der g8 Gipfel eingeleitet werden, muss die EU mit einer Stimme ihre Bedenken und Pläne kundtun.</p>
<p><strong>P.R.</strong>: Zum Abschluss, können sie uns sagen, wie es um Veruntreuung von Staatsgeldern und Gütern steht?</p>
<p><strong>Mag. Kogler</strong>: Natürlich findet diese statt. Man muss aber auch wissen, wo der Betrug stattfindet. Der Agrarbereich ist zum Beispiel sehr Betrugsanfällig. Länder wie Bulgarien oder Rumänien sind gute Beispiele, Sanktionen an sie werden oftmals von der EU gesperrt, da dort noch starke Korruption und zu wenig Controlling herrscht.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/philipprichter.wordpress.com/91/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/philipprichter.wordpress.com/91/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/philipprichter.wordpress.com/91/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/philipprichter.wordpress.com/91/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/philipprichter.wordpress.com/91/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/philipprichter.wordpress.com/91/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/philipprichter.wordpress.com/91/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/philipprichter.wordpress.com/91/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/philipprichter.wordpress.com/91/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/philipprichter.wordpress.com/91/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/philipprichter.wordpress.com/91/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/philipprichter.wordpress.com/91/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/philipprichter.wordpress.com/91/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/philipprichter.wordpress.com/91/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philipprichter.wordpress.com&amp;blog=7099379&amp;post=91&amp;subd=philipprichter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>„Der Prophet zählt nichts im eigenen Land“</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 23:03:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>philipprichter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Musikindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://philipprichter.wordpress.com/files/2009/10/dsc_8146.jpg?w=100" alt="Vorbereitung auf das Interview" title="Vorbereitung auf das Interview" width="100" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-84" />Österreich hat Europaweit mit den Einsätzen heimischer Künstler die Schlusslaterne in der Hand. Schlimmer noch, Weltweit sind wir die drittletzten, nach uns komen nur Venezuela und die Philippinen. Und diese beiden Länder rühmen sich nicht unbedingt damit, ein Musikland zu sein. <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philipprichter.wordpress.com&amp;blog=7099379&amp;post=66&amp;subd=philipprichter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_8217.jpg?w=1024&#038;h=593" alt="Kurt Richter" title="Kurt Richter" width="1024" height="593" class="aligncenter size-large wp-image-69" /></p>
<p>Seit Mitte der Neunziger Jahre ist Kurt Richter aktiv als Tontechniker in der heimischen Musikszene tätig. Auch als Drummer bei mehreren Bands, unter anderem „Peekaboo“ und „Anik Kadinski“, sammelte er Bühnenerfahrung und konnte auch am eigenen Leib erfahren, wie schwer es für Musiker heutzutage in Österreich ist, Fuß in dieser Sparte zu fassen.<br />
Er arbeitete mit heimischen Größen wie Ludwig Hirsch zusammen, versucht aber auch mit starkem Engagement jungen, erfahrungslosen Musikern mit seinem Wissen zu helfen.<br />
Bei einem Gespräch im Museums Quartier erklärte er uns wie das Problem der Musikförderung behoben werden könnte und wie sich der Musikmarkt voraussichtlich verändern wird.</p>
<p><strong>P.R</strong>: Kurt, du bist schon seit Jahren als Tontechniker tätig und hast somit einen gewissen Einblick in die österreichische Musikszene. Wie erklärst du dir, dass Musiker wie jüngst Soap &amp; Skin im Ausland früheren Bekanntheitsgrad erlangten als in Österreich?</p>
<p><strong>Kurt</strong>: Dieses Phänomen, dass der Prophet, in dem Fall der Musiker, im eigenen Land nichts zählt, ist mit Sicherheit nicht erst mit Soap &amp; Skin aufgetreten.<br />
Man konnte immer wieder beobachten, dass sowohl Künstler wie auch Produzenten oder Tontechniker, die beispielsweise in Los Angeles ein Jahr lang gejobbt haben, bei ihrer Rückkehr nach Österreich im Nu einen Guru Status haben, obwohl sie mit den selben Skills oder gar schlechteren arbeiten als hier lebende Musiker.<br />
Ich glaube, es hat sehr viel mit dem Bezug zur heimischen Musik zu tun, und vor allem mit der medialen Entwicklung der letzten 20 Jahre.</p>
<p><img src="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_8151.jpg?w=300&#038;h=175" alt="Ein amüsantes Interview" title="Ein amüsantes Interview" width="300" height="175" class="aligncenter size-medium wp-image-70" /></p>
<p><strong>P.R</strong>: Die meisten jungen heimischen Musiker, die heute bekannt sind, entsprangen vielfach den Neunzigern. Weshalb werden so wenige Musiker heutzutage beispielsweise im Radio gespielt?</p>
<p><strong>Kurt</strong>: Die große Wende und meiner Meinung nach der definitive Niedergang der heimischen Musikszene kam mit der Entscheidung des Radiosenders Ö3, Formatradio zu machen.<br />
Und Bogdan Roscic, damaliger Ö3 Chef, veranlasste, heimische Musik fast zur Gänze aus dem Programm zu nehmen.<br />
Man muss sich nur denken, dass zur Glanzzeit des Austropop in den 70ern und 80ern die Künstler noch richtig Geld damit verdienten und auch jetzt noch von ihren damaligen Erfolgen leben können. Das ist heute kaum mehr vorstellbar.</p>
<p><img src="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_8581.jpg?w=1024&#038;h=613" alt="Vor dem Museumsquartier" title="Vor dem Museumsquartier" width="1024" height="613" class="aligncenter size-large wp-image-81" /></p>
<p><strong>P.R</strong>: Durch Filesharing und Plattformen wie Youtube oder Myspace kann man heutzutage schon jeden erreichen. Wie siehst du diese Entwicklung und ihre Auswirkung auf den Musikmarkt?</p>
<p>Kurt: Man muss sich immer die Frage stellen, was die Musik für einen Anspruch hat. Bist du eher Hobbymusiker, im Kreise deiner Freunde und ladest von einer Jamsession einen Mitschnitt ins Internet oder willst du professionelle Musik machen, welche radiotauglich ist? Das ist ein totaler Unterschied, vom finanziellen, materiellen und vom Zeitaufwand her.<br />
Aber ich begrüße diese Plattformen, Menschen wie ich können durch sie Talente entdecken.</p>
<p><strong>P.R</strong>: Viele Menschen meinen, es sei gut, dass das Internet über die Labels hinauswächst, so kommt man einfach auf mehr Musik.</p>
<p><strong>Kurt</strong>: Aber warum sollte kein Nebeneinanderleben funktionieren. Es kamen mir dazu diverse anarchistische Aussagen zu Ohren, die meinen, es sei gut, wenn die Major Labels eingehen würden. Die Musik erlebe dadurch eine Revolution. Meiner Meinung nach Schwachsinn, so würden wir Schlussendlich in einer Welt voller Hobbymusiker leben. Ein Bekannter von mir, Stefan Maass, einer der besten Percussionisten des Landes, unterrichtet auf der Musik-Uni in Krems und meinte einmal, dass es für seine Studenten überhaupt kein Thema mehr sei, in Österreich eine Musikerkarriere zu starten. Nach ihrer Ausbildung gehen die meisten sofort ins Ausland</p>
<p><img src="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_8262.jpg?w=1024&#038;h=643" alt="..." title="..." width="1024" height="643" class="aligncenter size-large wp-image-76" /></p>
<p><strong>P.R</strong>: Welche Vorraussetzungen bräuchte es also, um hier in Österreich vielleicht wieder mehr heimische Musik zu hören und damit auch zu fördern?</p>
<p><strong>Kurt</strong>: Zu aller erst einmal wäre es ein großer Schritt, wieder mehr österreichische Produktionen im Radio abzuspielen. Wenn du als Musiker zum Beispiel 20 Einsätze auf Fm4 hast und damit hoffst, Karriere zu machen, dann kannst du lange warten. Denn die Masse erreichst du damit nicht.<br />
Im Vergleich hat Ö3 national betrachtet einen Marktanteil von 35 Prozent, Fm4 lediglich 3,5.<br />
Österreich hat Europaweit mit den Einsätzen heimischer Künstler die Schlusslaterne in der Hand. Schlimmer noch, Weltweit sind wir die drittletzten, nach uns komen nur Venezuela und die Philippinen. Und diese beiden Länder rühmen sich nicht unbedingt damit, ein Musikland zu sein. </p>
<p><img src="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_8174.jpg?w=1024&#038;h=606" alt="Aber auch genauso ernst" title="Aber auch genauso ernst" width="1024" height="606" class="aligncenter size-large wp-image-73" /></p>
<p><strong>P.R</strong>: Es würden also einfach nur mehr Radioeinsätze genügen?</p>
<p><strong>Kurt</strong>: Ja, aber im Endeffekt ist es ein politisches Problem. Es muss eine Quote her. Ich bin ja prinzipiell kein Freund gesetzlicher Regelungen, doch in anderen Ländern in Europa ist es auch so und dort funktioniert es. Es gibt einen gefestigten Markt und Musikkünstler können von ihrer Arbeit leben. In Schweden zum Beispiel subventioniert der Staat die Musik auf unglaubliche Art und Weise, er unterstützt und fördert die heimische Musikproduktion.</p>
<p><strong>P.R</strong>: Und der Umstand, dass Österreich anstatt heimischer Künstler lieber in den derzeit sicheren britischen, amerikanischen oder deutschen Musikmarkt investiert? Was hat das für Folgen?</p>
<p><strong>Kurt</strong>: Dem österreichischen Staat gehen durch diese Investitionen viele Steuergelder verloren, was bei heimischen Musikern nicht der Fall wäre. Man muss bedenken, alles hängt an einer Industrie. Wenn die Produkte funktionieren, wenn es Künstler gibt, die davon Leben können, dann gibt es Bühnenarbeiter Lichtbearbeiter, Tontechniker, und alle werden von dem mitgezogen. Es werden dadurch Arbeitsplätze geschaffen.</p>
<p><img src="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_8405.jpg?w=300&#038;h=189" alt="" title="" width="300" height="189" class="aligncenter size-medium wp-image-78" /></p>
<p><strong>P.R</strong>: Glaubst du, dass das Internet den Musikmarkt zur Gänze umkrempelt?</p>
<p><strong>Kurt</strong>: Die Distribution von Musik hat sich ja gewandelt und tut es nach wie vor. Ich denke, die CD wird, genau wie die DVD, aussterben, weil jeder Musik und Filme über das Internet beziehen kann. Eine Entwicklung, die die großen Labels verschlafen haben. Im Gegensatz zu den rückläufigen Verkäufen bei CD/DVD erlebt der Plattenmarkt immer wieder Aufschwünge, weil sie ihre Stammkundschaft, auch in Form von Retrowellen, erweitert.</p>
<p><strong>P.R</strong>: Alles in allem erscheint es schwieriger denn je, im Musikgeschäft erfolgreich zu sein und zu bleiben, zumindest in Österreich. Wie kann man sich auf solche Umstände einstellen?</p>
<p><strong>Kurt</strong>:  Wenn du Musik wirklich gut machen willst, dann hast du kaum für anderes Zeit. Du musst verrückt danach sein, aber gleichzeitig musst du dir auch deine Wohnung erhalten können.<br />
Dazu gibt es ein gutes Zitat aus einem Programm von Musiker Boris Bukowski, welches besagt: &#8222;Kein Musiker auf der Welt darf Hungern! In Österreich geht man einen Schritt weiter und meint: Kein österreichischer Musiker darf Hungern ohne zu frieren!&#8220;</p>
<p><img src="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_8194.jpg?w=189&#038;h=300" alt="" title="" width="189" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-87" /></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/philipprichter.wordpress.com/66/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/philipprichter.wordpress.com/66/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/philipprichter.wordpress.com/66/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/philipprichter.wordpress.com/66/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/philipprichter.wordpress.com/66/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/philipprichter.wordpress.com/66/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/philipprichter.wordpress.com/66/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/philipprichter.wordpress.com/66/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/philipprichter.wordpress.com/66/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/philipprichter.wordpress.com/66/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/philipprichter.wordpress.com/66/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/philipprichter.wordpress.com/66/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/philipprichter.wordpress.com/66/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/philipprichter.wordpress.com/66/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philipprichter.wordpress.com&amp;blog=7099379&amp;post=66&amp;subd=philipprichter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<media:content url="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_8217.jpg?w=1024" medium="image">
			<media:title type="html">Kurt Richter</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_8151.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Ein amüsantes Interview</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_8581.jpg?w=1024" medium="image">
			<media:title type="html">Vor dem Museumsquartier</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_8262.jpg?w=1024" medium="image">
			<media:title type="html">...</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_8174.jpg?w=1024" medium="image">
			<media:title type="html">Aber auch genauso ernst</media:title>
		</media:content>

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		<title>Ein Spiegel der Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 19:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>philipprichter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt nichts größeres, was ich erreichen will, ich habe eine wundervolle Frau, drei wundervolle Kinder, auch wenn diese mir manchmal zu normal sind, und ich bin ihnen halt manchmal auch peinlich.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philipprichter.wordpress.com&amp;blog=7099379&amp;post=23&amp;subd=philipprichter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_80703.jpg?w=1024&#038;h=641" alt="Bei der Arbeit" title="Bei der Arbeit" width="1024" height="641" class="aligncenter size-large wp-image-44" /><br />
Seit mehr als Fünfunddreißig Jahren schon klebt Helmut Seethaler seine Zettelgedichte an Laternen, Säulen und Wände auf öffentlich zugänglichen Plätzen.<br />
Bei den Gedichten handelt es sich nicht um altherkömmliches, nein. In einfachen Sätzen gehalten, die manchmal nicht einmal einen Reim ergeben, hat er es sich zum Ziel gesetzt, wirklich jeden zu erreichen.Und natürlich zieht er auch böse Blicke auf sich.<br />
Behörden, U-Bahn-Aufsichtspersonen und Passanten versuchen ihm seit Beginn seiner Kleberei ihn an dieser zu hindern, es handle sich bei seiner Kunst um „unerlaubtes plakatieren“ und „vermeidbare Luftverschmutzung“.<br />
Etliche Drohbriefe und Anzeigen runden die Schattenseiten dieses vom Künstler selbst ausgesuchten Lebens ab.<br />
Dabei hinterlässt Herr Seethaler keine Verwüstung, alles, was er tut, ist genauso leicht wieder entfernbar.</p>
<p>Vor Gericht war er auch schon oft genug, die Verhandlungen endeten jedoch meist mit der Entlastung der Schuld des Künstlers.<br />
Nun lebt Helmut Seethaler von seinen Gedichten, und auch wenn er schon schwere Zeiten mit seiner Familie durchmachen musste, so blieb er seinem Weg treu.<br />
Wir trafen den freien Künstler an einem seiner vielen Arbeitsplätze, der U-Bahn Haltestelle Schwedenplatz und führten mit ihm ein sehr persönliches Gespräch über Motivation, Aktualität seiner Arbeit und Gesellschaftlicher Akzeptanz.</p>
<p><img src="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_79971.jpg?w=300&#038;h=177" alt="Überraschende Fragen" title="Überraschende Fragen" width="300" height="177" class="aligncenter size-medium wp-image-48" /> </p>
<p><strong>P.R:</strong> Herr Seethaler, seit mehr als dreißig Jahren kleben sie nun schon Gedichte an öffentliche Plätze. Als nunmehr vom Staat anerkannter Künstler, wie erleben sie die Gesellschaft ihrer Vergangenheit im Vergleich zur heutigen?</p>
<p> <strong>Helmut Seethaler:</strong> Es hat sich eine Menge geändert. Im Vergleich zu den 80ern geht alles heut zu tage schneller. Die Menschen haben einfach ein höheres Tempo, sie sind orientierter und zielstrebiger. Auf der Kärntnerstraße Beispielsweise ist es schon fast Sinnlos, irgendetwas zu bekleben, weil es sofort weg ist.<br />
Und trotzdem, es rührt mich manchmal, wenn zum Beispiel ein älterer Aufsichtsbeamter zu mir tritt und mir eines meiner ersten Gedichte zeigt und meint, er trage diesen Zettel seit dreißig Jahren bei sich. Das geht mir zu Herzen.</p>
<p><strong>P.R:</strong> In der Vergangenheit hatten ihre Gedichte schon ihre Bewährung, wie sieht es nun in den Zeiten der großen Wirtschaftskrise aus?</p>
<p><strong>Seethaler:</strong> Das könnte ja bedeuten, dass mit einem Wirtschaftswachstum dass Interesse an meinen Gedichten nachlässt, und umgekehrt dann wieder zunimmt. Dem zufolge würde ich ja davon profitieren. Ich hatte in diesem Zusammenhang schon einige Gespräche mit völlig unterschiedlichen Personen, mit schlichten Arbeitnehmer, Medienberatern und Psychologinnen. Die meinten, dass meine Gedichte jetzt mehrfach gepflückt und gelesen werden als früher, weil sich die Werte umpolen.<br />
Jetzt lesen einige meine Gedichte oft mit dem Hintergedanken, ja, der hatte doch schon immer irgendwie Recht.</p>
<p><strong>P.R:</strong> Inwiefern hat sich dann ihre Arbeit in den vergangenen Jahren verändert?</p>
<p><strong>Seethaler:</strong> Ich denke, meine Gedichte sind nun klarer geworden, ethischer und sehr deutlich. Und auch mit den Behörden gibt es kaum mehr Schwierigkeiten.</p>
<p><strong>P.R: </strong>Haben sie schon einmal im Laufe der Jahre Menschen dazu animieren können, den Stift selbst in die Hand zu nehmen?</p>
<p><strong>Seethaler:</strong> Ich habe wirklich einmal geglaubt, dass ich Menschen dazu bewegen könnte. Meine Freiheit ist auch deine Freiheit lautete immer mein Grundsatz. Und die freie Meinungsäußerung ist das höchste Gut, welches der Mensch noch hat. Die einzige Grenze, die es gibt, bin ich selbst.</p>
<p><img src="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_7983.jpg?w=1024&#038;h=621" alt="Die Kunst zu bewegen" title="Die Kunst zu bewegen" width="1024" height="621" class="aligncenter size-large wp-image-39" /></p>
<p><strong>P.R:</strong> Wie stehen sie dazu, mit mehreren Leuten zusammen zu schreiben?</p>
<p><strong>Seethaler:</strong> Ich bin gänzlich Unfähig als Teamspieler, ich kann wirklich mit niemandem zusammenarbeiten. Vor 35 Jahren hieß es oft, „Komm, lass uns das gemeinsam tun, gehen wir die Sache gemeinsam an“.<br />
Nach einigen Teamarbeiten merkte ich dann aber, dass ich mein Ding konsequent durchziehen wollte, während andere es nur als Nebenbeschäftigung sahen.</p>
<p><strong>P.R:</strong> Und wenn Menschen ihre Gedichte nehmen und in einem Medium präsentieren, sei es in einer Zeitschrift, in einem Liedtext oder als Zitat in einem Buch, sind sie damit einverstanden?</p>
<p><strong>Seethaler:</strong> Ich sträubte mich lange vor einer verölffentlichung gesammelter Gedichte in gebundener Form, da es zum einen darum ging, die besten raus zu filtern, zum anderen wollte der Verlag, dass ich die per Buch veröffentlichten Gedichte nicht mehr an die Wand klebe. Da war ich dann schon wieder auf hundert, denn das lasse ich sicher nicht mit mir machen.<br />
Was andere Medien betrifft, wenn man meine Texte in Liedern benutzt, dann hör ich mir das Resultat gerne an, involviert werden will ich aber nicht, da ich wie gesagt nicht so sehr der Teamspieler bin.<br />
 <br />
<strong>P.R:</strong> Sie haben ja während ihrer Arbeit schon vieles erlebt. Was war ihrer Meinung nach die skurrilste Situation?</p>
<p><strong>Seethaler:</strong> Ganz sicher der Versuch der Behörden, mich als Unzurechnungsfähig abzustempeln. Der Psychologe meinte dann aber, ich sei außerordentlich intelligent. Und natürlich damals, als die Wiener Lienien das Jugendamt gerufen haben, weil ich mit meinen Kindern in der U-Bahn Haltestelle spielte. Sie wurden als Mittäter bezeichnet, und mir wurde die Schuld zugeteilt, sie nicht lang genug ans Tageslicht zu lassen.</p>
<p><img src="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_81052.jpg?w=300&#038;h=182" alt="Erklärungen" title="Erklärungen" width="300" height="182" class="aligncenter size-medium wp-image-54" /><br />
 <br />
<strong>P.R:</strong>  Versuchen die Behörden und die Wiener Linien nach wie vor, gegen sie vorzugehen?</p>
<p><strong>Seethaler</strong>:  Manchmal gibt es noch einige Aufregungen, aber alles in allem sind sie ruhiger geworden. Ich meine, als Beispiel, immer wenn ich hierher zum Schwedenplatz komme und die Säulen beklebe, gehe ich zur U-Bahn Aufsicht und trage in einem extra für mich angelegtes Formular meine Aufenthaltszeit ein.</p>
<p><strong>P.R:</strong> Sie stellen ja mit ihren Gedichten oftmals einen Spiegel vor die Gesellschaft. Das bedeutet aber in gewisser Hinsicht auch, dass sie sich selbst vor den Spiegel stellen. Haben ihnen ihre Gedichte auch selber schon geholfen?</p>
<p><strong>Seethaler:</strong> (einen Moment Ruhig) Eine gute Frage. In ihrer Ausführung mit Sicherheit. Man könnte sagen, dass ich einen Sinn darin sehe, aber ich glaube an keinen Sinn. Ich kann mir nur eine Aufgabe einbilden, es ist meine Lebensform geworden.</p>
<p>Es gibt nichts größeres, was ich erreichen will, ich habe eine wundervolle Frau, drei wundervolle Kinder, auch wenn diese mir manchmal zu normal sind, und ich bin ihnen halt manchmal auch peinlich.<br />
Vor allem wenn wir an öffentliche Plätze Essen gehen, da heißt es dann immer, ich hätte keine Manieren und sollte mich besser benehmen.</p>
<p><strong>P.R:</strong>  Und ihre Familie, wie steht die zu ihrer Arbeit?</p>
<p><strong>Seethaler:</strong>  Sie unterstützen mich so gut es geht. Ich glaub wir sind alle aufeinander stolz. Manchmal empfinde ich meine Kinder als zu normal, und ich bin ihnen manchmal zu peinlich. Aber ich glaube, so läuft das bei allen.</p>
<p><strong>P.R:</strong>  Und ihre Eltern, wie stehen die zu ihnen?</p>
<p><strong>Seethaler:</strong>  Meine Mutter hat sich auch mit meiner Arbeit abgefunden, und ich bin froh darüber. Mein Vater starb, als ich vierzehn war. Ich glaube, er wäre eher stolz auf meine Töchter, nicht so sehr auf mich. Meine Vorfahren waren alle bei der Bahn oder anderen Behörden tätig, da tanze ich mit meiner Tätigkeit aus der Reihe.<br />
Aber ich interessiere mich trotzdem für Züge, sehr sogar.</p>
<p><strong>P.R:</strong> Also andere Tätigkeiten sind sozusagen ausgeschlossen, sie werden weiter kleben?</p>
<p><strong>Seethaler:</strong> Solange ich noch etwas zusagen habe und Menschen noch zum lesen bewegen kann, sehe ich keinen Grund, aufzuhören.</p>
<p><img src="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_8085.jpg?w=1024&#038;h=584" alt="Das Schlusswort hat der Künstler selbst" title="Das Schlusswort hat der Künstler selbst" width="1024" height="584" class="aligncenter size-large wp-image-57" /></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/philipprichter.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/philipprichter.wordpress.com/23/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/philipprichter.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/philipprichter.wordpress.com/23/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/philipprichter.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/philipprichter.wordpress.com/23/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/philipprichter.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/philipprichter.wordpress.com/23/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/philipprichter.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/philipprichter.wordpress.com/23/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/philipprichter.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/philipprichter.wordpress.com/23/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/philipprichter.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/philipprichter.wordpress.com/23/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philipprichter.wordpress.com&amp;blog=7099379&amp;post=23&amp;subd=philipprichter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Bei der Arbeit</media:title>
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			<media:title type="html">Überraschende Fragen</media:title>
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			<media:title type="html">Die Kunst zu bewegen</media:title>
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			<media:title type="html">Erklärungen</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">Das Schlusswort hat der Künstler selbst</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8222;P.R. und R.W. Unterwegs&#8220;</title>
		<link>http://philipprichter.wordpress.com/2009/10/04/ein-neues-team-bringt-frischen-oder-nach-wie-vor-alten-wind/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 17:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>philipprichter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neue Reihe &#8222;P.R. und R.W. Unterwegs&#8220; (vorrübergehender Titel ) sucht nach Persönlichkeiten, welche was zu sagen haben, jedoch kaum gefragt werden&#8230; und dabei ergeben sich interessante Gespräche und oftmals auch erweiterte Ansichten! Wir wünschen gute Unterhaltung! Intervieführer: Philipp Richter Fotograf: Rafael Wibiral<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philipprichter.wordpress.com&amp;blog=7099379&amp;post=22&amp;subd=philipprichter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Reihe &#8222;P.R. und R.W. Unterwegs&#8220; (vorrübergehender Titel <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) sucht nach Persönlichkeiten, welche was zu sagen haben, jedoch kaum gefragt werden&#8230; und dabei ergeben sich interessante Gespräche und oftmals auch erweiterte Ansichten! </p>
<p>Wir wünschen gute Unterhaltung!</p>
<p><img src="http://philipprichter.files.wordpress.com/2009/10/dsc_2819.jpg?w=685&#038;h=1024" alt="Allzeit und überall bereit" title="Allzeit und überall bereit" width="685" height="1024" class="aligncenter size-large wp-image-124" /></p>
<p>Intervieführer: Philipp Richter</p>
<p>Fotograf: Rafael Wibiral</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/philipprichter.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/philipprichter.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/philipprichter.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/philipprichter.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/philipprichter.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/philipprichter.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/philipprichter.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/philipprichter.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/philipprichter.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/philipprichter.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/philipprichter.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/philipprichter.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/philipprichter.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/philipprichter.wordpress.com/22/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philipprichter.wordpress.com&amp;blog=7099379&amp;post=22&amp;subd=philipprichter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Schmerzgrenze</title>
		<link>http://philipprichter.wordpress.com/2009/04/24/die-schmerzgrenze/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 09:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>philipprichter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Blockbuster]]></category>

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		<description><![CDATA[Was gut ist, liegt im Auge des Betrachters! Außer Frage steht jeddoch die Tatsache dass der amerikanische Blockbuster seine selbst gesetzten Grenzen endlich erweitert!!! <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=philipprichter.wordpress.com&amp;blog=7099379&amp;post=11&amp;subd=philipprichter&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt wagt also auch das Massenkino etwas mehr Brisanz in ihre Filme zu mischen.<br />
Wenn möglich, meide ich eher den Besuch großer Kinosäle aufgrund der Blockbuster mit zuhauf amerikanischen Patriotismus und immer stereotypisch &#8222;cleaner&#8220; Charaktere.<br />
Seit &#8222;the Dark Knight&#8220; mich jeddoch positiv überrascht hat (trotz Überlänge), wage ich es nun doch wieder, und wurde zum Teil (Watchmen) positiv &#8222;schockiert&#8220;, und auf der anderen Seite (Knowing) katastrophal enttäuscht!<br />
Es ist jeddoch zu verzeichnen, dass die Hemmschwele der Brutalität und die dazugehörige Altersbeschränkung oft Fragwürdig sind.<br />
Knowing z.B. ist ab 14 freigegeben. Ausser Frage steht die anfänglich vielversprechende doch dann biblisch schwachsinnig verlaufende Story, welche unter jeglichem Kritikaufwand liegt! Nur sind die Katastrophen &#8211; Szenen so brutal und schnell, dass einem kurz mulmig wird (auch wenn einem das Essen eher dank den schlechten Effekten hochkommt) &#8211;&gt; Nachwirkungen von 9/11? Kann man nicht sagen, doch auch Watchmen und vor allem The dark Knight, welche für dür die breite Masse gedreht wurden, weisen eine enorme Portion Gewalt auf (Menschen zerplatzen, Bleistift ins Auge).<br />
Dennoch, der Blockbuster wird, meiner Meinung nach besser, weil er sich nun mehr erlaubt! Vor allem in Comic &#8211; und Videospielverfilmungen nimmt die visualisierung einen viel ernsteren Lauf als zuvor, auch wenn Uwe Boll und Sam Raimi mit &#8222;hirn &#8211; Ausschalt&#8220; &#8211; Unterhaltung dagegenhalten.</p>
<p>Mal sehen, wie J.J.Abrahms Star Trek Neuauflage wird, wie Christian Bale sich in Terminator 4 zum Anführer gegen die Maschinen gibt und natürlich der neue &#8222;Potter&#8220; &#8211; Film.<br />
Doch auch wenn von etlichen Filmen im Jahr 7, 8 vielversprechende ins Kino kommen, bin ich doch froh, dass wir den europäischen Film und ein vielseitiges und zumeist gutes Filmprogramm in Wien haben!</p>
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		<title>Weltentheater</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 12:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>philipprichter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist soweit, die Kluft wird größer. Und zwar jene Kluft, die den AHS Schüler vom HTL Schüler, den Studenten vom Lehrling und den mittelständigen Arbeitnehmer vom Großkonzernboß trennt.

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			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size:small;"><strong>Weltentheater</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size:small;">Die Zeitungsberichte der letzten Woche erzeugten wie schon seit jeher ein trauriges Weltbild, welches sich am besten durch ein kühles Bier und einem Blockbuster made in the USA verdrängen lässt.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size:small;">Und dennoch, aufgebracht könnte man wieder etliche Vorkommnisse aufzählen, hier nur ein paar Beispiele: Der Papst schnitt schon wieder das heikle Thema um den Gebrauch von Präservativen an, Präsident Obama schleppt sich mit Mühe, so scheint es, durch sein Amt, für Österreichs Innenpolitik ist derzeit der Streit um mehr Arbeitsstunden für Lehrer aktuell, anstatt das Schulsystem kritischer zu betrachten und Amokläufe sind schon fast Tagesordnung.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size:small;">Soweit wurde es uns von den medien übermittelt, wobei einige mehr schlecht als Recht mit einer Neigungen zur maßlosen Übertreibung zu Propaganda &#8211; Hetzjagden animierten. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size:small;">Trotz alle dem wird jetzt auch die Gesellschaft, in der wir leben, immer unruhiger.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size:small;">Denn es ist soweit, die Kluft wird immer größer. Und zwar jene Kluft, die den AHS Schüler vom HTL Schüler, den Studenten vom Lehrling und den mittelständigen Arbeitnehmer vom Großkonzernboß trennt. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size:small;">Das Milieu, in welchem man Kindheit und Jugend verbringt, ist genauso sehr an der Entwicklung eines Menschen beteiligt wie schulische und mediale Einwirkungen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size:small;">Während Beispielsweise vor 15 jahren noch der Gameboy von Nintendo gehyped wurde und dennoch nicht mehr als ein kurzweiliger Zeitvertreib war, wird einem Kind heute mit der neuesten Technik und Software fast schon die Fantasie geraubt. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size:small;">Dennoch ist die Schuld eines Computerspiels an der Entwicklung eines Kindes so minimal wie ein Musikstück oder ein Film.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size:small;">Es ist die Erziehung, die heut zu Tage immer häufiger vernachlässigt wird. Durch die Medienvielfalt wird oftmals der Eindruck geweckt, das Medium Fernsehen oder Computer könne schon einen Teil der Erziehung übernehmen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size:small;">Wenn dann noch das soziale Umfeld eben nicht sozial, sonder radikal auf Eigenrechnung plädiert, so ist es nicht all zu verwunderlich, dass vielerorts die Jugend auf dem Leitsatz „Je härter desto besser“ ihr Fundament erbauen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size:small;">Wenn Jugendliche, wie ich erst kürzlich erzählt bekam, einen Dialog darüber halten, wie „geil“ es doch wäre, wieder einmal eine „Hure zu bötzen bis sie blutet“, wenn mitten in der Nacht vier Rechtsradikale einen eindeutig unterlegenen Krankenhausreif prügeln und in der U-Bahn auf dem Weg zu Arbeit die Mutter mit dem Kind spricht, als sei es in einem MI6 Verhörraum, mit Schimpfwörtern, die sich nicht einmal Figuren aus der South Park Serie sagen trauen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size:small;">So sieht es auf der einen Seite aus. Die Extreme Kehrtwende hierzu bietet dann das Büro – Alltags Leben. <span> </span>In jener Gesellschaft, so kann man sie auch bezeichnen, die Büroangestelltengesellschaft, ist es schon fast zwingend notwendig, sich nach außen hin ein Pseudonym zuzulegen und damit wie ein Synonym in der Masse zu wirken.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size:small;">Wobei es verständlich ist, da das emotionale Verhälnis zur Umgebung immer mehr hinter das logische, das gefilterte gereiht wird.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size:small;">Die Geiselung des Systems gegenüber des Arbeitnehmers scheint eine gute<span>  </span>Ausrede für diese Bewegung zu sein, dennoch hat sie an Glaubwürdigkeit verloren, wie Umfragen, Dokumentationen, und sogar nationalratswahlen zeigen. Dies ist nur ein kleiner Auszug aus dem Alltag eines Jedermann, als kleines Zitat an das Leben.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size:small;">Denn so schreibt die Menschheit derzeit Geschichte.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size:small;">Und so wird man sich später an uns erinnern.</span></span></p>
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